zurück zur Übersicht

Institut für Lebens- & Familienwissenschaften

Das 2004 neugegründete und im Aufbau befindliche Institut besteht aus einem Forschungszweig für Lebenswissenschaften und einem Forschungszweig für Familienwissenschaften. Es hat die Aufgabe, die Belange der Lebensrechtsbewegung in Deutschland und Europa (EU) durch Forschung und Veröffentlichungen zu unterstützen.

Dabei spielen das Erheben und Sichten statistischer Daten zugunsten von Kindern und Familien eine zentrale Rolle. Es werden Argumente für das Lebensrecht ungeborener ebenso gesammelt, wie statistische Belege für die Vorteile von Langzeitehen und Kern-familien, sowie die Nachteile und Probleme von anderen Familienformen und die Familie verneinender Aktivitäten und Sichtweisen wie Pornografie oder Sextourismus.

 

Institutsbeschreibung

Träger: Treff christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG)
Fehrbelliner Straße 99
10119 Berlin

Koordination: Pro Mundis e. V. (Bonn)
Friedrichstr. 38, D-53111 Bonn

Spendenkonto: Pro Mundis e.V. Kto. 8586800
BLZ 45260475 Spar- und Kreditbank Witten

Eine Kurzbeschreibung des Instituts für Lebens- und Familienwissenschaften können Sie hier als PDF-Datei herunterladen: Startet den Datei-DownloadILFW.pdf

Ein Banner des Instituts für Lebens- und Familienwissenschaften können Sie hier als PDF-Datei herunterladen: Startet den Datei-DownloadBanner_ILFW.jpg (2MB)

Sie können einige Diagramme, die in dem folgenden Buch enthalten sind, als Vektorgrafiken herunterladen. Die Diagramme sind in Zip-Archive gepackt.

Startet den Datei-DownloadGeneral.zip
Startet den Datei-DownloadEducation.zip
Startet den Datei-DownloadSex.zip
Startet den Datei-DownloadLeben.zip
Startet den Datei-DownloadProbleme.zip

Einige Publikationen

Der Segen von Ehe und Familie

idea Dokumentation von Dr. Thomas Schirrmacher

In vielen Bereichen war man vor einem Vierteljahrhundert nur auf Vermutungen angewiesen, welche Folgen die grundlegenden Änderungen des Ehe-und Familienrechts, des Sexualstrafrechts und derGesetzgebungzu Pornographie und Abtreibung haben würde. Heute, über ein Vierteljahrhundert später, sind die Folgen in vielen Details wissenschaftlich untersucht und belegt.

Diese Dokumentation will einen ersten, allgemeinverständlichen Einblick in zahlreiche dieser Untersuchungen geben und damit Mut machen, daß sich die Investition in Ehe und Kinder weit mehr lohnt als alles andere.

Das komplette Buch können Sie Initiates file downloadhier downloaden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Familienplanung - eine Option für Christen?

idea Dokumentation von Dr. Thomas Schirrmacher

Kinder sind ein Segen Gottes und eine kinderfeindliche Gesellschaft ist eine menschenfeindliche Gesellschaft. Gerade in Deutschland müssen Menschen, ja auch die Christen unter ihnen, ermutigt werden, nicht nur in Ausbildung, Häuser oder Altersversorgung zu investieren, sondern auch in Ehe, Familie und Kinder. Da schiene es am einfachsten, Christen würden jede Form von Empfängnisverhütung und Familienplanung ablehnen. Doch alle christlichen Konfessionen gehen davon aus, dass Kinderfreundlichkeit und Kinderwunsch mit verantwortungsvoller Planung der Familienerweiterung vereinbar sind. Umstritten ist lediglich, welche Methoden dabei zulässig sind. Dieser Frage will die vorliegende Aufsatzsammlung nachgehen.

Alle Autoren sind langjährige ausgewiesene Lebensrechtler und Mitarbeiter evangelischer Lebensrechtsorganisationen wie ProVita e.V., KALEB e.V. oder Pro Mundis e.V., die sich in christlichen Lebensrechtsorganisationen für das Lebensrecht ungeborener Kinder eingesetzt und Müttern in Not geholfen haben. Alle haben persönlich und in ihrem öffentlichen Wirken gezeigt, dass sie Kinder für einen persönlichen und gesellschaftlichen Segen halten und eine kinderfreundliche Gesellschaft erstreben. Wenn sie sich dennoch dem Thema Familienplanung stellen, dann nicht, weil sie kinderfeindlichen Bestrebungen Vorschub leisten wollen, sondern weil sie behutsam Christen eine Hilfestellung geben wollen, die einer eigenen ethischen Entscheidungsfindung dient, inwiefern Familienplanung für sie in Frage kommt und welche Wege dafür eingeschlagen werden sollten und welche nicht.

Das vollständige Buch zum Download finden Sie Initiates file downloadhier.

Sex, Marriage and Science

MBS Text 46 (2005) von Dr. Thomas Johnson

Sex, Familie und die Wissenschaft:
Empirische Forschungen bestätigen biblische Ethik

Seit der Aufklärung wird eine religös verankerte Ethik unter den Intellektuellen Westeuropas eher geringgeschätzt. Ja religiöse Einstellungen - so die Auffassung vieler - hindern den modernen Menschen an seiner Selbstverwirklichung. Wie Thomas K. Johnson in seinem Aufsatz zeigt, setzt allerdings in den Sozialwissenschaften derzeit ein Umdenkprozeß ein. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, daß traditionelle, aus dem jüdisch-christlichen Glauben kommende ethische Regeln über Ehe und Familie, zutiefst mit der menschlichen Natur korrespondieren und eine vernünftige Grundlage für die Gestaltung der Gesellschaft bieten.

Der Text kann hier heruntergeladen werden.

Moderne Väter

Die weltweite Vaterforschung beweist: Kinder verändern Männer zum Guten. Auch die besten Mütter können Väter nicht ersetzen. Väter prägen das Gottesbild ihrer Kinder und ihr gesamtes Leben. Doch wie wird man ein guter Vater? Was haben Männer Kindern zu geben, was Kinder Männern?

Der Verfasser ist selbst Vaterforscher und begeisterter „moderner“ Vater. Er ist überzeugt davon, dass gerade die Freiheit von alten Rollenbildern den Vätern ganz neue Möglichkeiten schenkt. Sie können eine enorm positive Aufgabe für die Entwicklung ihrer Kinder übernehmen und eine Stabile Beziehung zur Mutter pflegen. Diese lebt gerade von der Unterschiedlichkeit der Geschlechter.

 

Gewalt gegen Abtreibungskliniken

Unter der Überschrift "Gewalt gegen Abtreibungskliniken – ein evangelikales
oder konservativ-katholisches Problem? Oder: Wie man sich eine sachliche Diskussion ersparen kann, indem man seine Gegner verleumdet und mit Verbrechern in einen Topf wirft" hat Dr. Thomas Schirrmacher für das Internationale Institut für Religionsfreiheit einen aktuellen Bericht erstellt.

Hier ein Auszug:

1. Evangelikale und christliche Selbstkritik

Aufgabe des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz ist es nicht nur, Verfolgung von Evangelikalen durch andere oder allgemein Verletzung von Religionsfreiheit zu dokumentieren, sondern auch selbstkritisch Buch darüber zu führen, wo und ob evangelikalerseits die Religionsfreiheit und die Menschenrechte anderer nicht respektiert wurden oder werden. Deswegen beteiligt sich das Institut auch federführend an der Erstellung eines Ethikkodexes zusammen mit Weltkirchenrat und Vatikan, um ethisch verwerfliche Methoden der Mission oder der Bekämpfung Andersdenkender in den eigenen Reihen und bei anderen be- und verurteilen, angehen, aber auch für die Forschung erfassen zu können.

In diesem Zusammenhang haben wir uns eingehend mit den Fällen beschäftigt, in denen – vermeintlich oder tatsächlich – evangelikale Christen Mitarbeiter von Abtreibungskliniken angegriffen oder gar getötet oder die Kliniken beschädigt haben, zumal dies immer wieder von Medien schlagwortartig als Argument gegen den evangelikalen Glauben angeführt wird und dies leider nicht nur von Atheisten, sondern auch von nichtevangelikalen Kirchenführern, die dies als vernichtendes Argument gegen ihre theologische Gegner verwenden.

 

Der komplette Bericht steht Startet den Datei-Downloadhier als pdf zum Download zur Verfügung.

Die Reform des § 218 von 1995 konnte den Schutz ungeborener Kinder nicht verbessern

Die Reform des §218 von 1995 sollte den Lebensschutz ungeborener Kinder verbessern. Nach zehn Jahren zeigt sich, dass das Ziel verfehlt worden ist. Die relative Abtreibungshäufigkeit nimmt seit Jahren zu. Das gesetzliche Beratungskonzept hat zu einem Verlust des Unrechtsbewusstseins geführt. Seine Praxis offenbart deutliche Mängel. Die Frage drängt sich auf, ob nicht der Glaube an den Schutzeffekt des Konzepts sich als kollektiver Selbstbetrug erweist.

Richter Bernward Büchner, seit 2002 stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht e.V., und die Ärztin Claudia Kaminski, seit 2001 Vorsitzende des Verbandes, haben ein Buch herausgegeben, das zur längst überfälligen Auseinandersetzung mit dem deutschen Beratungskonzept und seinen Auswirkungen anregen soll. Die Publikation, die im Wesentlichen Beiträge aus einem Symposium des Verbandes wiedergibt, behandelt wesentliche Aspekte aus verfassungs- und verwaltungsrechtlicher, ärztlicher, beratungspraktischer, sozialwissenschaftlicher und journalistischer Perspektive. Im Anhang enthält es u. a. das Abtreibungsurteil des Bundesverfassungsgerichtes von 1993 im Auszug.

Zu den Autoren gehören u. a. der Jurist Christian Hillgruber, die Ärztin und Therapeutin Angelika Pokropp- Hippen, der Sozialwissenschaftler Manfred Spieker und der Journalist und Fernsehmoderator Martin Lohmann.

In diesen Tagen spricht man nicht gern, aber notgedrungen oft, von der dramatischen demoskopischen Entwicklung in Deutschland. Während derzeit ca. drei Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen müssen, wird sich absehbar bald das Verhältnis umkehren. Es wäre natürlich zu einfach, für diese Entwicklung allein die Abtreibungspolitik verantwortlich zu machen. Aber zweifellos ist beim Lebensschutz etwas schief gelaufen! Wer sich die Mühe macht, dieses ausgezeichnete Buch zu lesen, wird wachgerüttelt. Man kann nur hoffen, dass die Publikation oft studiert wird und die sachlich hervorragend begründeten Appelle nicht verhallen.

Ron Kubsch

 

Literaturangaben:

Bernward Büchner u. Claudia Kaminski (Hg.).
Lebensschutz oder kollektiver Selbstbetrug?:
10 Jahre Neuregelung des § 218 (1995–2005),
Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft, 2006.
ISBN 3-938116-017-X 


 

Lebensrecht für jeden Menschen

Das Lebensrecht von Menschen am Anfang und am Ende des Lebens ge­rät europaweit zunehmend in Gefahr. Der Band enthält die Vorträge und Dis­kussionsbeiträge von Politikern, Ethikern, Juristen und Ärzten, sowie die Vorschläge zur engeren Zusammenarbeit von etwa 100 Lebensrechts­gruppen von Litauen bis Spanien, die sich zum ersten Mal in der Ge­schichte zu einer spannenden Beurteilung aktueller Konflikte von Ethik und Wissenschaft zu­sammenfanden.
 

 

Literaturangaben:

Thomas Schirrmacher, Walter Schrader, Hartmut Steeb (Hrsg.)
Haupttitel: The Right to Life for Every Person / Lebensrecht für jeden Menschen
Untertitel: Abortion - Euthanasia - Gen Technology: Proceedings of the 1. European Right to Life Forum Berlin, 1998
Abtreibung - Euthanasie - Gentechnik: Beiträge des 1. Europäischen Forums Lebensrecht Berlin, 1998
Englisch/Deutsch
Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft, 2000
ISBN: 978-3-926105-98-1