Bonner Querschnitte 18/2012 Ausgabe 212

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„Missio Dei“: Ein noch so freundliches Christentum kann wesensmäßig nicht auf Mission verzichten

Neuer Band der „Komplementären Dogmatik“ erschienen

(Bonn, 09.07.2012) Der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Missiologie der Deutschen Evangelischen Allianz, Thomas Schirrmacher, hat mit „Missio Dei“ einen neuen Band seiner „Komplementären Dogmatik“ vorgelegt. Darin vertritt er die These, dass ‚Mission‘ so sehr im Wesen der christlichen Trinität verankert ist, dass ein noch so freundliches und auf jeden Zwang verzichtendes Christentum trotzdem ohne ‚Mission‘ nicht denkbar sei.

Der hinter dieser These stehende folgenschwere theologische Begriff „Missio Dei“ (Mission Gottes) bedarf aber einer biblischen und theologischen Begründung, so Schirrmacher. Für ihn ist die „Sendung Gottes durch Gott“ „das tragende Motiv des Neuen Testamentes“, ja schon zu Beginn der Heilsgeschichte ist Gott der erste Missionar. Schirrmacher schreibt weiter: „In Jesus ist Gott der Missionar schlechthin und im Heiligen Geist ist er der erfolgreichste Missionar. Mission nimmt uns hinein in das Wesen Gottes und kann von daher nur umfassend und in Gottes Bild transformierend gedacht werden.“

In drei Kapiteln werden wesentliche Themen rund um „Missio Dei“ dargestellt, 1. die jüngere Geschichte des Begriffs in der Missionswissenschaft, 2. die biblisch-systematische Fundierung und 3. die konfessionskundliche Fragestellung, in der auch auf das westliche und östliche Christenheit trennende „filioque“, also die Frage nach der Sendung des Geistes durch den Sohn, eingegangen wird.

 

Bibliografische Angaben:

·         Thomas Schirrmacher. Missio Dei: Mission aus dem Wesen Gottes. Komplementäre Dogmatik Reihe 2. Hamburg: Reformatorischer Verlag & Nürnberg: Verlag für Theologie und Religionswissenschaft, 2011. 100 S. Pb. 11,95 €. ISBN 978-3-928936-45-3 (RVB), 978-3-941750-52-4 (VTR)

 

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Dokumente

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